Willkommen.
Indytravel vermittelt individuelle Touren in die Mongolei und Russland.
AKTUELLE NEUIGKEITEN

Januar 2014
Die freien Plätze der Reisen mit Festterminen sind aktualisiert.

 

Oktober 2013
Die neuen Mongolei-Reisen 2014 sind veröffentlicht. Zusätzlich sind die Reisen mit Festterminen und günstigen Preisen als PDF-Download verfügbar.
Ein Überblick der inhaltlichen Schwerpunkte der Touren ist ebenfalls als PDF-Download verfügbar. Für Studenten gibt es ein spezielles Angebot an Studentenreisen.

 

Januar 2013
Reise entlang der Seidenstrasse über Kiev, Astrachan, Taschkent, Buchara, Samarkand in die Mongolei Indytravel bietet mit Partner Reise über die Seidenstrasse in die Mongolei an.

 

 

Oktober 2011
Kalender Reisen Pferde Mongolei 2012 Indytravel bietet den Kalender Mongolei-Reisen 2012 zum Download an.

 

 

Juli 2011
Naadam-Fest in Ulan Bator 2011 Das zentrale Naadam-Fest in Ulan Bator zog auch 2011 wieder viele Interessenten aus allen Aimags der Mongolei aber besonders auch Touristen aus vielen Ländern der Welt an.

 

Februar 2010
Umfangreiche Reiseinformationen veröffentlicht Indytravel bei openPR.  

UNSER TEAM

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Indytravel arbeitet mit Partnern vor Ort der jeweiligen Regionen zusammen.

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Indytravel > Reiseziele > Baikalsee > Region Baikalsee
Baikalsee

Der Baikalsee liegt in Russland im südöstlichen Teil Sibiriens. Er zeichnet sich durch viele Besonderheiten aus und birgt bis zur heutigen Zeit noch eine Vielzahl an Geheimnissen. Der Baikalsee ist mit einer Tiefe von 1.637 m der tiefste See der Erde. Sein Alter wird mit mehr als 25 Mio. Jahre angegeben. Damit ist er auch der älteste Süßwassersee der Erde. Der Baikalsee wird umgeben von dem Baikalgebirge am West- und Nordwestufer, dem Stanowoihochland im Nordosten, den Bargusigebirge und dem Ulan- Burgassy- Gebirge im Osten, dem Chamar- Daban- Gebirge im Süden sowie dem Sajangebirge im Südwesten. Die Wasseroberfläche des Baikalsees beträgt 31.492 km². Seine längste Ausdehnung misst 673 km, seine durchschnittliche Breite 48 km. Der Baikalsee liegt auf einer Höhe von 455 m über dem Meeresspiegel. Die tiefsten Stellen des Baikalsees liegen damit weit unter 1.000 m unter dem Meeresspiegel.

Rund um den See herrscht ein kontinentales, relativ mildes Nadelwaldklima. Von November bis März beträgt die Durchschnittstemperatur −20°C. Die niedrigsten Temperaturen werden mit −40°C angegeben. Im Sommer wird in der Zeit von Juni bis August eine Durchschnittstemperatur von 15°C registriert. Die Tagestemperaturen liegen häufig über 20°C.
Mit seinen Abmessungen bildet der Baikalsee das größte Reservoir flüssigen Süßwassers der Erde. Das Volumen wird mit 23.000 km³ angegeben. Das entspricht der 460-fachen Menge des Bodensees. Der Baikalsee wird von 366 Zuflüssen gespeist. Der einzige Abfluss ist die Angara.

Sowie die geografisch-geologischen Besonderheiten und Einmaligkeiten des Baikalsees sind, trifft das auch für Flora und Fauna zu. Viele Arten findet man nur in dieser Region. Von den 1.500 erfassten verschiedenen Tierarten kommen über die Hälfte nur in diesem Gebiet vor. Der bekannteste Vertreter dieser Tierarten ist die Baikalrobbe. In keinem anderen Süßwassersee der Erde sind Robben anzutreffen. Ein weiteres Beispiel ist der Omul. Hierbei handelt es sich um einen Fisch, der der Familie der Forellen zugeordnet wird. Dieser findet sich nur noch in begrenzten Räumen der Zuflüsse zum Baikalsee und in der Angara. Der Ölfisch, der nur in der Tiefe des Baikalsees lebt, erlangt sogar für die Anwohner, genau wie der Omul, eine wirtschaftliche Bedeutung. Zu den genannten endemischen Vertretern kommt eine Vielzahl von Kleinkrebsen, die vor allem auch für die intensive Selbstreinigung des Baikalsees zuständig sind. Der Baikalsee ist von Taiga- und Steppenland-
schaften umgeben, die auch eine Fülle unterschiedlichster, nur hier vorkommender Pflanzen in den verschiedenen Vegetationszonen bereit halten.

Die Regionen um den Baikalsee gelangten durch vertragliche Regelungen von 1668 und 1728 aus der mongolischen/ mandschurischen Abhängigkeit in eine russische. Bis zu dieser Zeit lebten hier ausschließlich Burjaten. Die Wurzeln der Burjaten sind mit denen der Mongolen verwandt. Dieses spiegelt sich auch in ihrer Kultur und Religion wider. Speziell westlich vom Baikalsee siedelten sich Menschengruppen an, die aus dem europäischen Teil Russlands und anderen westlichen Ländern kamen. Aus dieser Situation ergibt sich, dass die westliche Seite des Baikalsees eine Kultur christlichen Ursprungs kennzeichnet, die östliche Seite aber durch den Buddhismus/ Schamanismus geprägt ist. Am Baikalsee berühren sich die russische Seele mit den burjatischen Mythen. Aus alten Überlieferungen haben sich viele Geschichten erhalten, die von der burjatischen Urbevölkerung immer wieder gern erzählt werden und den Zuhörer ins Staunen versetzen. Der Baikalsee und seine Umgebung hält viele Überraschungen bereit. Eine Reise zu dem „Heiligen Meer“ garantiert Erlebnisse, die immer in Erinnerung bleiben werden.